Wissen
Hat Matcha Nebenwirkungen? Was du wissen solltest
Matcha gilt als Superfood, aber ist er wirklich nur gut für dich? Ein ehrlicher Blick auf mögliche Nebenwirkungen.
Matcha ist in aller Munde. Das leuchtend grüne Pulver steckt voller Antioxidantien, L-Theanin und wertvoller Nährstoffe. Doch wie bei jedem Lebensmittel gibt es auch bei Matcha ein paar Dinge, die du beachten solltest. In diesem Artikel schauen wir uns die häufigsten Bedenken ehrlich an und erklären, worauf es wirklich ankommt. Denn wer informiert ist, kann Matcha bewusst und ohne Sorgen geniessen.
Koffein: Wie viel ist zu viel?
Matcha enthält Koffein. Eine Portion mit 2 Gramm Pulver liefert etwa 60 bis 70 mg Koffein. Das ist weniger als eine Tasse Filterkaffee, aber trotzdem spürbar. Die meisten Menschen vertragen 2 bis 3 Portionen Matcha pro Tag problemlos. Das entspricht etwa 120 bis 210 mg Koffein, was deutlich unter der von der EFSA empfohlenen Obergrenze von 400 mg pro Tag liegt.
Der grosse Vorteil von Matcha gegenüber Kaffee ist die Aminosäure L-Theanin. Sie sorgt dafür, dass das Koffein langsamer aufgenommen wird und gleichmässiger wirkt. Statt einem schnellen Kick und anschliessendem Crash erlebst du eine ruhige, fokussierte Wachheit. Trotzdem gilt: Wenn du generell empfindlich auf Koffein reagierst, starte mit einer halben Portion und trinke deinen Matcha nicht am späten Nachmittag oder Abend. Mehr zur Koffeinwirkung findest du in unserem Artikel Matcha und Koffein.
Eisenaufnahme: Was stimmt wirklich?
Ein oft genannter Punkt ist, dass Matcha die Eisenaufnahme hemmen kann. Das stimmt teilweise. Matcha enthält wie alle Grüntees Tannine und Catechine, die pflanzliches Eisen (Non-Häm-Eisen) im Darm binden können. Das bedeutet, dass dein Körper weniger Eisen aus pflanzlichen Quellen aufnimmt, wenn du gleichzeitig Matcha trinkst.
In der Praxis ist das für die meisten Menschen kein Problem. Wenn du dich ausgewogen ernährst und keinen diagnostizierten Eisenmangel hast, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Solltest du jedoch zu niedrigen Eisenwerten neigen, empfehlen wir dir, Matcha nicht direkt zu den Mahlzeiten zu trinken, sondern etwa 30 bis 60 Minuten davor oder danach. So hat dein Körper genug Zeit, das Eisen aus der Nahrung aufzunehmen.
Schlaf: Matcha zur richtigen Zeit
Matcha kann deinen Schlaf beeinflussen, wenn du ihn zu spät am Tag trinkst. Das Koffein hat eine Halbwertszeit von etwa 4 bis 6 Stunden. Wenn du also um 16 Uhr noch eine Tasse Matcha trinkst, kann das Koffein um 22 Uhr noch teilweise in deinem System sein. Für die meisten reicht es, den letzten Matcha vor 14 Uhr zu trinken. Wer besonders empfindlich ist, sollte sich an den Vormittag halten. Tipps für den optimalen Start in den Tag findest du in unserem Beitrag über Matcha und Gesundheit.
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und Stillzeit gelten besondere Empfehlungen für Koffein. Die meisten Fachgesellschaften raten zu maximal 200 mg Koffein pro Tag. Eine Portion Matcha mit 60 bis 70 mg liegt also im Rahmen, aber du solltest deinen gesamten Koffeinkonsum im Blick behalten (inklusive Schokolade, Tee und Cola). Sprich im Zweifelsfall mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Qualität: Warum billiger Matcha problematisch sein kann
Nicht jeder Matcha ist gleich. Günstiger Matcha aus unklarer Herkunft kann erhöhte Mengen an Blei und Pestiziden enthalten. Teeblätter nehmen Schwermetalle aus dem Boden auf, und da du bei Matcha das gesamte Blatt konsumierst, ist die Qualität besonders wichtig. Achte deshalb auf Bio-Zertifizierung, transparente Herkunftsangaben und regelmässige Laboranalysen. In unserem Guide zur Matcha Qualität erklären wir dir, worauf du beim Kauf achten solltest.
Unser Matcha bei Matcharista ist bio-zertifiziert, stammt aus kontrolliertem Anbau in Japan und wird regelmässig auf Rückstände getestet. So kannst du sicher sein, dass du ein reines und hochwertiges Produkt bekommst.
Die empfohlene Tagesmenge
Für gesunde Erwachsene sind 2 bis 3 Portionen Matcha pro Tag (also 4 bis 6 Gramm Pulver) eine gute Richtlinie. Diese Menge liefert genug Koffein für nachhaltige Energie, reichlich Antioxidantien und L-Theanin, ohne dass du dir Sorgen um Nebenwirkungen machen musst. Höre auf deinen Körper. Wenn du merkst, dass du unruhig wirst oder schlecht schläfst, reduziere die Menge etwas.
Fazit: Matcha ist sicher, wenn du auf Qualität achtest
Matcha hat keine bedenklichen Nebenwirkungen, solange du ihn in normalen Mengen konsumierst und auf gute Qualität setzt. Die meisten angeblichen Risiken betreffen entweder übermässigen Konsum oder minderwertiges Pulver. Mit 2 bis 3 Portionen am Tag aus einer vertrauenswürdigen Quelle bist du auf der sicheren Seite. Matcha ist und bleibt eines der nährstoffreichsten Getränke, die du dir gönnen kannst. Entdecke unser Sortiment im Online-Shop und starte mit Matcha, dem du vertrauen kannst.
Qualität, der du vertrauen kannst
Unser Bio Matcha ist laborgeprüft und aus kontrolliertem Anbau in Japan.
Zum Shop